Roswal-Produkte AG

Hersteller von Heimtiernahrung, Tierpflegemittel und Pflanzenpflegemittel

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Roswal-Post 8

Umwelt und Polyäthylen

Umwelt

Wie vertragen sich die Dorswal-Produkte mit der Umwelt?

Sie kaufen, als Endverbraucher bei unseren Kunden Dorswal-Heimtier-Produkte in Kunststoffdosen. In der heutigen Zeit entwickelt sich je länger desto mehr das Umweltbewusstsein der Konsumentenschaft. Durch Informationen aus den Medien und von Umweltschutzorganisationen werden wir beinahe täglich aufgefordert, uns umweltgerecht zu verhalten. Durch den Kauf von Dorswal-Heimtier-Produkten in unseren Dosen verhalten Sie sich umweltfreundlich. Warum, das wollen wir Ihnen in der Folge aufzeigen.

Welche Rohmaterialien benützt Dorswal für die Herstellung seiner Verpackungen?

Alle unsere Produkte, also Dosen und Verschlüsse, werden aus Polyäthylen (PE) hergestellt.

Was ist Polyäthylen?

Polyäthylen ist ein organischer Kunststoff, der aus dem natürlichen Rohstoff Erdöl gewonnen wird. (Die Bezeichnung Kunststoff ist daher an sich falsch.) Durch Destillation wird das Erdöl getrennt in Leicht-und Schwerbenzine und -öle. Der wichtigste Ausgangsstoff für die Herstellung von Kunststoffen ist das Leichtbenzin (Naphtha). Aus diesem Leichtbenzin wird durch Polymerisation, d.h. durch Aneinanderreihen kleinerer, reaktionsfähiger Moleküle mit Doppelbindung, unser Polyäthylen gewonnen.

Woraus besteht Polyäthylen?

Wie bereits erwähnt, sind die Kunststoffe organische Stoffe; die organischen Stoffe sind die Grundlage allen Lebens auf unserer Erde. Als organisch bezeichnet man, was in seinem Aufbau auf einer Kette von Kohlenstoff-Atomen (C) beruht. Nebst diesem Kohlenstoff enthält Polyäthylen das Element Wasserstoff (H) und, als nötiger Katalysator, das Element Sauerstoff (0).

Was geschieht bei der Verbrennung mit Polyäthylen?

Alle organischen Stoffe brennen oder verkohlen ebenso die Kunststoffe. Standardkunststoffe, wie unser Polyäthylen, verbrennen vollkommen problemlos zu den Oxidationsprodukten ihrer Bausteine, nämlich Wasser (HzO) und Kohlendioxyd (COz). Die Verbrennung von Polyäthylen ist vollständig, d.h. es entstehen weder chemische Abgase noch bilden sich Russ oder Asche. Der thermische Wert von Polyäthylen, der bei der Verbrennung freigesetzt wird, entspricht einem Heizwert von rund 46000 KJ/kg (zum Vergleich Heizöl leicht: 44000 KJ/kg; Papier 17000 KJ/kg). Dank diesem Heizwert bilden Polyäthylenabfälle in den Müllverbrennungsanlagen eine interessante Energiequelle, sofern die erzeugte Wärme den Verbrauchern zugeführt wird.

Können Kunststoffe wie das Polyäthylen, ähnlich wie Metalle, Papier und Glas, recycliert werden?

Im Prinzip ist dies möglich, jedoch können die bei Papier und Glas erfolgreich angewandten Wiederverwertungsmodelle nicht auf Kunststoffabfälle übertragen werden. Die Vielzahl der Kunststoffe und deren unterschiedliche Zusammensetzung, die Unverträglichkeit der Kunststoffe untereinander, sowie die bakterielle Verseuchung und Verschmutzung des Siedlungsmülls, machen ein vernünftiges Recycling praktisch unmöglich. Dem heutigen Stand der Technik entsprechend ist das thermische Recycling (Verbrennung des Siedlungsmülls in Kehrrichtverbrennungsanlagen mit Wärmerückgewinnung) die vernünftigste Lösung.

Wir hoffen, dass wir Ihnen, als Endverbraucher unserer Kunststoffdosen, ein erweitertes Wissen über unseren Rohstoff haben vermitteln können. Allfällige Bedenken Ihrerseits, betreffend Umweltbeeinflussung unserer Kunststoffverpackungen, sollten eigentlich nach der Lektüre dieses Informationsblattes beseitigt sein.

Auch wir wollen eine gesunde und intakte Umwelt!

Quellen: Schweizerische Interessengemeinschaft für Abfallverminderung (SIGA)./ Verband kunststoffverarbeitender Industriebetriebe der Schweiz (VKI), Zürich.
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© 2010 by Roswal-Produkte AG: www.roswal.ch - 1. Juli 2010